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Von A – Z  
Hier finden Sie eine kleine Übersicht mit den dazugehörigen Erläuterungen der verschiedenen (Fach-) Begriffe.

Ambulante Pflege
Die ambulante Pflege unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege zu Hause. Das Personal eines Pflegedienstes kommt zu den Pflegebedürftigen nach Hause und hilft fach- und sachkundig bei der täglichen Pflege.
Leistungen ambulanter Pflegedienste:

  • Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und Lagerung,
  • Behandlungspflege: Beispiel Medikamentengabe, Verbandswechsel, Injektionen,
  • Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen bei pflegerischen Fragestellungen, Unterstützung bei der Vermittlung von Hilfsdiensten wie Essensbelieferung oder Organisation von Fahrdiensten und Krankentransporten sowie
  • hauswirtschaftliche Versorgung, zum Beispiel Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung.

 

Autogenes Training
Beim Autogenen Training nach J. H. Schultz handelt es sich um eine Methode der Selbstbeeinflussung (Autosuggestion). Mithilfe formelhafter Vorsätze (Botschaften wie „Mein Bein ist schwer“) kommt es zu einer Zustandsveränderung im Körper. Sie geht mit dem Erleben eines Schwere- und Wärmegefühls einher. Ziel des Autogenen Trainings ist das Erreichen eines Entspannungszustands durch die Konzentration auf sich selbst.

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Betreuungsverfügung
Die Betreuungsverfügung ist eine Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge für den Fall, dass jemand selbst nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen. Mittels der Betreuungsverfügung kann man bestimmen

  • wer zum Betreuer bestellt werden soll und wer nicht (§ 1897 Abs. 4 BGB),
  • wo der Wohnsitz des Betreuten sein soll (§ 1901 Abs. 3 BGB),
  • was inhaltlich auch Bestandteil einer Patientenverfügung sein könnte
  • in eingeschränktem Maße auch Umgang mit Finanzen, Geschenke an Kinder usw. Hier ist der Betreuer aber durch restriktive Maßnahmen der Vermögensverwaltung gesetzlich eingeschränkt (§ 1804, §§ 1806 ff. BGB).

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BMI
Der Body Mass Index ist ein aus Körpergewicht und Körpergröße abgeleiteter Indexwert.

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Bodyweight Training/ Exercise
Übersetzt: Eigengewichtübung. Es handelt sich um sportliche Übungen, die nur das eigene Körpergewicht als Widerstand nutzen.

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Burnout
Ein Burnout-Syndrom (engl. burn out ‚ausbrennen‘) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der wegen der verminderten Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.

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DCI
Die “tägliche Kalorienaufnahme” (DCI = Daily Calorie Intake) ist die Menge der Kalorien für den Grundumsatz, den täglichen Aktivitätsstoffwechsel (Tätigkeiten einschließlich täglicher Haushaltsarbeiten) und durch Ernährung verursachte Thermogenese (für Verdauung, Absorption, Stoffwechsel und andere Tätigkeiten der Nahrungsaufnahme aufgewendete Energie). Dies ist eine Schätzung der Menge der Kalorien, die man in den nächsten 24 Stunden zur Beibehaltung des derzeitigen Gewichts zu sich nehmen kann.

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Eingeweidefett- Stufe
Diese Funktion zeigt die Einstufung von Viszeralfett in Ihrem Körper an.Viszeralfett ist das Fett in der Bauchhöhle, welches lebenswichtige Organe umgibt. Untersuchungen zeigen, dass, auch wenn Ihr Gewicht und Körperfett konstant bleiben, mit dem Alter sich die Verteilung des Körperfetts verändert und sich bei Frauen speziell nach der Menopause in den Bauchraum verlagert. Die Erhaltung eines gesunden Niveaus von Viszeralfett kann das Risiko von bestimmten Krankheiten wie Herzerkrankungen, Bluthochdruck und dem Ausbruch von Typ-2-Diabetes reduzieren.

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Gesundheitliche Prävention
Gesundheitliche Prävention ist das Vorbeugen von Krankheiten. Die Bezeichnung Prävention stammt aus dem Lateinischen von praevenire = verhindern, zuvorkommen.
Vereinfacht gesagt: Gesundheitliche Prävention bedeutet einer Krankheit zuvorzukommen.

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Gewicht
Das Gewicht ist die Schwere eines Körpers, die sich durch Wiegen ermitteln lässt.

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Grundumsatz
Der Grundumsatz (BMR = Basal Metabolic Rate) ist die Untergrenze von Energie, die der Körper einschließlich der Atem- und Kreislauforgane, Nervensystem, Leber, Nieren und anderer Organe in Ruhe benötigt, um effektiv zu funktionieren.

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Knochenmasse
Der Knochenmassenwert zeigt das Gewicht des Knochenmineralanteils im Körper an.

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Körperfettanteil
Der Körperfettanteil (KFA) gibt an, wieviel Prozent des Gesamtgewichts aus Fettmasse besteht.

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Körperwasseranteil
Der totale Körperwasseranteil ist der gesamte prozentuale Anteil von Flüssigkeit im Körper.

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Kombinationsleistung
Der Bezug von Pflegegeld und von ambulanten Pflegesachleistungen kann im Rahmen der häuslichen Pflege auch miteinander kombiniert werden. Das Pflegegeld vermindert sich dann anteilig (prozentual) in dem Umfang, in dem jeweiligen Monat ambulante Pflegesachleistungen in Anspruch genommen worden sind.

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Kurzzeitpflege
Bei der Kurzzeitpflege werden Pflegebedürftige für eine kurze Zeit auf eine vollstationäre Pflege angewiesen. Oft ist dies im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt der Fall oder auch wenn eine Pflegeperson ausfällt.

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Life- Balance
Der Begriff Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Aktivitäten- und Ruhephasen miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Life-Balance stammt aus dem Englischen: Leben (life), Gleichgewicht (balance)

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MDK
MDK ist die Abkürzung für "Medizinischer Dienst der Krankenversicherung".
Er soll als neutraler und unabhängiger Beratungs- und Begutachtungsdienst für alle Kranken- und Pflegekassen arbeiten und wird bei medizinischen Fragen zu Rate gezogen.

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Muskelmasse
Die Muskelmasse ist der Anteil der reinen Muskeln am Gesamtkörpergewicht. Dieser Anteil ergibt sich aus dem Alter, dem Geschlecht, der Ernährung und dem Trainingszustand von Sportlern.

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Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. Was genau unter einer Patientenverfügung zu verstehen ist, richtet sich nach der jeweiligen (nationalen) Rechtsordnung.
§ 1901a Abs. 1 Satz 1 BGB enthält eine Legaldefinition der Patientenverfügung:
„Hat ein einwilligungsfähiger Volljähriger für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit schriftlich festgelegt, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt (Patientenverfügung), [...]“

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Pflegebedürftigkeit
Pflegebedürftig sind Personen, die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder Behinderung im Bereich der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer - voraussichtlich für mindestens sechs Monate - in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.
Pflegeberater
Pflegeberater und Pflegeberaterinnen sind Personen, die eine Pflegeberatung im Sinne des § 7a SGB XI durchführen.
Aufgaben der Pflegeberater sind:

  • Den Hilfebedarf unter Berücksichtigung der Feststellungen, der Begutachtung durch den MDK systematisch zu erfassen und zu analysieren.
  • Einen individuellen Versorgungsplan mit den im Einzelfall erforderlichen Sozialleistungen und gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen oder sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfen zu erstellen.
  • Die für den Versorgungsplan erforderlichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Pflegekasse zu veranlassen.
  • Die Durchführung des Versorgungsplans zu überwachen und erforderlichenfalls einer veränderten Bedarfslage anzupassen.
  • Bei besonders komplexen Fallgestaltungen den Hilfeprozess auszuwerten und zu dokumentieren.

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Pflegegeld
Pflegegeld ist eine Geldleistung, die von der Pflegekasse gezahlt wird an Pflegebedürftige, die nicht von Professionellen zuhause gepflegt werden.

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Pflegehilfsmittel
Pflegehilfsmittel sind Geräte und Sachmittel, die zur Erleichterung der häuslichen Pflege notwendig sind, die Beschwerden der/des Pflegebedürftigen lindern und dazu beitragen, der/dem Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Die Pflegekasse unterscheidet zwischen

  • technischen Pflegehilfsmitteln, wie beispielsweise einem Pflegebett, Lagerungshilfen oder einem Notrufsystem;
  • zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, wie zum Beispiel Einmalhandschuhe oder Betteinlagen.

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Pflegesachleistungen
Die Pflegesachleistung ist eine Leistung der Sozialen Pflegeversicherung in Deutschland. Sie umfasst häusliche Pflegehilfe durch professionelle Pflegekräfte in Form von Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung.

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Pflegestufen
Entsprechend des Umfangs des Hilfebedarfs werden die Pflegebedürftigen einer von drei Pflegestufen (I, II oder III) zugeordnet. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen. Bei einem außergewöhnlich hohen Pflegeaufwand kann in der Pflegestufe III auch ein sog. Härtefall vorliegen.
Grundpflege

  • Die Grundpflege umfasst die Hilfe beim Waschen, Duschen, Baden, bei der Zahnpflege, beim Kämmen, Rasieren sowie bei der Darm- und Blasenentleerung;
  • Bereich der Ernährung: Hilfe bei der mundgerechten Zubereitung und Nahrungsaufnahme;
  • Bereich Mobilität: Hilfe beim Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, Umlagern, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen sowie Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung/Pflegeeinrichtung.

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Pflegeverfügung
In der Pflegeverfügung beschreiben Sie was Ihnen wichtig ist, wenn Sie zu einem Pflegefall werden sollten. Zum Beispiel, wenn Sie nicht von einem Mann/ einer Frau gepflegt werden möchten oder wenn Sie wollen, dass Ihr komplettes Vermögen zur Vermeidung eines Pflegeheimaufenthaltes eingesetzt wird. Oder Ihnen ist wichtig, dass Sie nicht an geselligen Veranstaltungen oder Bastelnachmittagen teilnehmen, falls ein Heimaufenthalt erforderlich wird.

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Progressive Muskelrelaxation
Die Progressive Muskelentspannung (PME) stellt ein systematisches Muskelentspannungstraining zur Förderung der Körperwahrnehmung und Entspannung dar. Es ist ein leicht erlernbares Verfahren, das Geübte auch selbstständig im Alltag durchführen können. PME basiert auf folgenden vier Übungsphasen:

  • Hineinspüren
  • Anspannen
  • Entspannen
  • Nachspüren

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Stoffwechselalter
Diese Funktion berechnet den Grundumsatz und zeigt das Durchschnittsalter an, dem dieser Stoffwechseltyp entspricht.

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Stress
Stress hat immer etwas mit einer Überlastung zu tun. Die Möglichkeiten zur Bewältigung oder zur Problembewältigung reichen nicht aus, man fühlt sich überfordert. Daraus entsteht ein unangenehmer Anspannungszustand.
Tages- und Nachtpflege (Teilstationäre Leistungen)
Bei der Tagespflege werden Pflegebedürftige am Tag stationär betreut und gehen abends nach Hause und verbringen die Nacht zuhause.
Bei der Nachtpflege werden die Menschen nachts stationär betreut und gehen am Tag nach Hause.
Vorsorgevollmacht
Jeder kann in die Situation geraten, aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit seine Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen zu können. Eine Vorsorgevollmacht kann für solche Fälle eine Verfügung treffen und festlegen, wer dann handeln darf und welche Wünsche zur Lebensgestaltung der Bevollmächtigte berücksichtigen soll.

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Stretching
Als Stretching bezeichnet man gymnastische Übungen, mit denen man Muskeln und Sehnen elastisch macht.

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Vorsorgevollmacht
Jeder kann in die Situation geraten, aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit seine Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen zu können. Eine Vorsorgevollmacht kann für solche Fälle eine Verfügung treffen und festlegen, wer dann handeln darf und welche Wünsche zur Lebensgestaltung der Bevollmächtigte berücksichtigen soll.

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Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO (World Health Organisation), ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz des Generalsekretariates in Genf. Sie wurde am 07.04.1948 gegründet und soll die weltweiten Anstrengungen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens lenken und koordinieren.

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Wohnumfeldverbesserung
Wenn pflegebedürftige Menschen zu Hause gepflegt und betreut werden, muss häufig die Wohnung an ihre Bedürfnisse und auch an die Anforderungen der Pflege angepasst werden Umbaumaßnahmen, wie der Einbau eines Treppenlifts oder die Vergrößerung der Dusche gehören dazu.

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